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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayWirbel um Reise von Trump-Gesandten
"Es heißt, dass Witkoff nervös ist"
Aktualisiert am 04.09.2026 - 21:44 UhrLesedauer: 3 Min.

Die beiden Trump-Gesandten Steve Witkoff (l.) und Jared Kushner bei einem Ukraine-Gipfel in Paris (Archivbild): Zuletzt waren ihre Vermittlungsversuche im Ukraine-Krieg ins Stocken geraten. (Quelle: IMAGO/Accorsini Jeanne/Pool/ABACA/imago)
Russische Warnungen und die anhaltenden Angriffe auf Kiew hatten Zweifel an ihrem Besuch geweckt. Präsident Selenskyj erwartet die beiden Trump-Gesandten am Sonntag.
Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden am Sonntag nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew erwartet. Zuvor sollen die beiden Vertrauten von US-Präsident Donald Trump Moskau besuchen, wie Selenskyj am Freitag mitteilte.
Am Freitagabend bestätigte dann auch Donald Trump die Reisepläne. Der US-Präsident kündigte einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine an. Seine Gesandten seien mit einem Vorschlag "zur Beendigung des Kriegs" auf dem Weg nach Moskau und Kiew. "Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können", sagte Trump. Es gebe möglicherweise eine gute Chance dafür.
Zweifel an erster Reise von Trumps Gesandten nach Kiew
Zuvor waren Zweifel daran publik geworden, ob die Reise tatsächlich stattfindet. Eine mit der Situation vertraute Person hatte Reuters gesagt: "Der Plan sieht vor, Moskau und Kiew zu besuchen, aber es heißt, dass Witkoff nervös ist", zitierte die Nachrichtenagentur. "Es gibt Signale, dass sich Witkoff nicht mehr so sicher ist wie noch vor einigen Tagen." Der "Kyiv Independent" berichtete, er sei aus Russland vor Gefahren in Kiew gewarnt worden. Eine von dem Portal zitierte Person wertete dies als Versuch Moskaus, den Besuch zu verhindern. Unabhängig bestätigen ließ sich diese Einschätzung nicht.
Andere Medien berichten allerdings weiterhin, dass die Reise stattfinden soll. Der ukrainische Sender RBC meldete unter Berufung auf eine informierte Quelle, Witkoff und Kushner würden "höchstwahrscheinlich" in die Ukraine kommen, voraussichtlich am Sonntag. Auch CNN und Axios berichten unter Berufung auf US-Vertreter, die beiden Gesandten planten in den kommenden Tagen Besuche in Moskau und Kiew.
Russland greift Kiew weiter an
Die US-Regierung hatte Insidern zufolge von beiden Seiten Sicherheitszusagen verlangt. Selenskyj erklärte nun, die Ukraine werde während des Moskau-Aufenthalts der Gesandten keine Luftangriffe ausführen. Russland müsse im Gegenzug seine Angriffe während des Besuchs in Kiew einstellen. Ob Moskau dem zugestimmt hat, blieb zunächst offen.
Der Besuch wäre die erste Reise Witkoffs und Kushners in die Ukraine seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus. Beide haben bereits mehrfach Moskau besucht und dort Gespräche mit Kremlchef Wladimir Putin geführt. Nach Angaben des Portals "Axios" sollen sie am Samstag mit Putin und am Sonntag mit Selenskyj sprechen.
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