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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayVon Druckmaschinen zu Drohnen: Heidelberger Druck wird zunehmend zum Technologiekonzern umgebaut. Im Rüstungssektor erhofft sich der Konzern stabilere Umsätze.
Quelle: DIE ZEIT, Reuters, dpa, ljk Aktualisiert am 19. August 2026, 11:25 Uhr
Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck will nach seinem Einstieg in die Rüstungsindustrie vor rund einem Jahr seine Produktion im Militärsektor weiter ausweiten. Er steigt dazu in die Geschäftsfelder Drohnenabwehr und Energiespeicher ein.
Man wolle gemeinsam mit dem ukrainischen Entwickler Skyeton autonome Luft-Boden-Systeme entwickeln, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Drohnenhersteller habe »Hightech-Überwachungsdrohnen im Portfolio, die im realen Gefecht erprobt sind«, hieß es dazu in einer Pressemitteilung des Konzerns. Unbemannte Luft-Boden-Systeme würden »zunehmend als künftige Lösung für den Verteidigungsfall« gelten.
Heidelberger Druck plant darüber hinaus, in die Produktion von Natrium-Ionen-Batteriespeichern einzusteigen. Mit beiden Schritten treibt das Unternehmen seinen Umbau zum Technologiekonzern weiter voran.
Sinkende Umsätze im ersten Quartal
»Unsere Investitionen anhand der strategischen Agenda prägen das laufende Geschäftsjahr«, sagte Konzernchef Jürgen Otto. Man wolle die Marktposition des Unternehmens weiter stärken und neue Potenziale erschließen. Trotz des schwachen Starts ins neue Geschäftsjahr bestätigte Otto seine Prognose eines stabilen Umsatzes und einer spürbar besseren operativen Marge. Heidelberger Druck verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres Verluste in Höhe von 32 Millionen Euro nach Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Als Grund für die Verluste nannte das Unternehmen unter anderem das Auslaufen eines staatlichen Förderprogramms in Italien.
Vor rund einem Jahr hatte Heidelberger Druck seinen ersten Auftrag aus der Rüstungsindustrie bekommen. Im Rahmen einer Partnerschaft mit Vincorion Advanced Systems, das unter anderem den Kampfjet Eurofighter liefert, sollte der Konzern Regelungstechnik und Energieverteilungssysteme bauen. Unternehmenschef Otto sprach damals von einem Markt, der »viele, viele Milliarden Euro schwer« sei.


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