PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayLe Pen erwartet Gerichtsentscheid
Dieses Urteil kann über Frankreichs Präsidentschaft entscheiden
Aktualisiert am 07.07.2026 - 11:48 UhrLesedauer: 3 Min.

Marine Le Pen und Jordan Bardella demonstrieren Geschlossenheit. (Quelle: www.instagram.com/p/DaYvBG7unMy/)
In Frankreich wartet auf das Urteil im Betrugsprozess gegen Le Pen. Es entscheidet über ihre Kandidatur für die Wahl 2027. Für ihren Rivalen wird eine Beziehung zum Problem.
Marine Le Pen, 57, war sich sicher. "Bis zum Sieg", versprach Frankreichs führende Rechtsaußenpolitikerin bei einem Parteitreffen am Wochenende. Neben ihr stand Jordan Bardella, 30, der offizielle Vorsitzende der Rechtaußenpartei Rassemblement National (RN).
Es ist eine entscheidende Woche für Le Pen, für Bardella und ihre Bewegung. Am Dienstag folgt das Urteil im Berufungsprozess gegen Marine Le Pen. Es geht um die illegale Verwendung von EU-Geldern für Parteizwecke. Und um Le Pens politische Zukunft. In erster Instanz hatte ihr das Gericht die politischen Bürgerrechte abgesprochen. Bleibt das Urteil bestehen, kann Le Pen bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Mai nicht antreten. Dann wäre Bardella am Zug.
Le Pen hatte sich zuletzt weitgehend zurückgezogen. Am Wochenende stellte Bardella klar: Er hoffe, dass Le Pen "in einigen Monaten zur Präsidentin der Republik gewählt wird". Er bekräftigte seine "uneingeschränkte Unterstützung" für die Frontfrau des RN.
Linke zieht gespalten in die Wahl
Die politische Lage ist heikel in Frankreich. Und die Wahl im kommenden Frühjahr entscheidet auch über Europas Zukunft. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron darf nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidieren.
Die politische Landschaft ist traditionell stark fragmentiert. In Frankreich sind Parteien mehr die Wahlkampfmaschine eines Politikers als eine dauerhafte Organisation. Macron hatte es mit seiner Bewegung En Marche bei seiner Wahl 2017 vorgemacht. Er stürmte mit einer neuen Partei ins Präsidentenamt.
Die Begeisterung für Macron und seine Reformbewegung ist längst verflacht. Der scheidende Präsident und seine Partei verfügen im Parlament über keine eigene Mehrheit.
So scheint bei der Wahl im kommenden Jahr vieles möglich. Zumal Frankreich nach einem sehr eigenen Prinzip wählt. In zwei Runden am 18. April und 2. Mai wird die neue Staatsspitze ermittelt. In Runde 2 ziehen die beiden Bestplatzierten des ersten Wahlgangs ein. So wird in Frankreich emsig gerechnet im Moment.
45 Bewerber haben bislang ihre Kandidatur für das Präsidentenamt angekündigt. Auf Linksaußen Jean-Luc Mélenchon von der Bewegung La France Insoumise (LFI) – Unbeugsames Frankreich. Er punktet mit einem linken Sozialprogramm vor allem bei einer urbanen Jugend. Doch stößt seine Europaskepsis auf Kritik. So spaltet er das linke Lager. Nicht wenige fürchten eine zweite Runde zwischen Mélenchon und dem möglichen RN-Kandidaten.


2 weeks ago
8























English (US) ·
French (CA) ·
French (FR) ·