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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayTodesursache von Lindsey Graham
Forderung nach Obduktion wird lauter
Aktualisiert am 13.07.2026 - 07:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Der plötzliche Tod von Senator Lindsey Graham sorgt für Spekulationen. Nun schaltet sich das FBI ein – und sendet ein rätselhaftes Signal.
Nach dem plötzlichen Tod des US-Senators Lindsey Graham werden Forderungen nach einer umfassenden Untersuchung der Todesursache laut. Meaghan Mobbs, die Tochter von Donald Trumps ehemaligem Ukraine-Gesandten Keith Kellogg, sprach sich auf der Plattform X für eine vollständige gerichtsmedizinische Obduktion aus.
Die Afghanistan-Veteranin, deren Stiftung die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs unterstützt, erklärte, die Angabe "Herzstillstand" reiche angesichts der Umstände nicht aus. Das amerikanische Volk habe ein Recht auf Gewissheit. Sie forderte unter anderem toxikologische und histologische Untersuchungen sowie die Einbindung von Strafverfolgungs- und Spionageabwehrbehörden.
Bedenken über Zeitpunkt des Todes von Graham
Mobbs verwies in einem weiteren Beitrag darauf, mehrere gut vernetzte und erfahrene Personen hätten Bedenken hinsichtlich des Zeitpunkts und der Umstände von Grahams Tod geäußert. Zugleich betonte sie, der Senator könne selbstverständlich eines natürlichen Todes gestorben sein. Transparenz sei das beste Mittel gegen Verschwörungstheorien.
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In sozialen Netzwerken wurde unterdessen spekuliert, Russland könnte für den Tod des Republikaners verantwortlich sein. Belege dafür gibt es bislang nicht.
Todesursache von Lindsey Graham: FBI unterstützt Behörden
FBI-Direktor Kash Patel teilte auf X mit, das FBI unterstütze die örtlichen Behörden und stelle alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung – und deutete damit möglicherweise Ermittlungen an. Nach Informationen des US-Senders CNN sehen die Ermittler derzeit jedoch keine Hinweise darauf, dass Graham eines unnatürlichen oder gewaltsamen Todes gestorben sei.
Vier mit den Ermittlungen vertraute Strafverfolgungsquellen sagten dem Sender, die örtliche Polizei führe die übliche Prüfung zur Todesursache durch, die nach einem Todesfall erfolgt. Das FBI habe seine Unterstützung lediglich für den Bedarfsfall angeboten.
Ukraine verliert nach Grahams Tod wichtigen US-Unterstützer
Lindsey Graham galt als einer der entschiedensten Unterstützer der Ukraine innerhalb der Republikanischen Partei. Der Senator aus South Carolina setzte sich für umfangreiche Waffen- und Finanzhilfen für Kiew sowie für schärfere Sanktionen gegen Russland ein. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj würdigte Graham als "wahren Verteidiger der Freiheit". Seit Beginn des russischen Angriffskriegs habe Graham die Ukraine zehnmal besucht; allein in der vergangenen Woche habe er ihn zweimal getroffen.
Aus Russland kamen unterdessen höhnische Reaktionen. Der russische Militärblogger Alexander Koz bezeichnete Graham auf Telegram als "überzeugten Russophoben" und schrieb, kaum jemand im politischen Establishment der USA habe sich so stark für die Fortsetzung des Krieges eingesetzt. Einen Zusammenhang mit Grahams Tod belegte er nicht.


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