Palästinensischer Fußballverband: Palästinensischer Fußballverband will wieder Wettbewerbe austragen
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Der palästinensische Fußballverband will den Spielbetrieb nach drei Jahren wieder aufnehmen. Das erste Turnier soll den im Gazakrieg getöteten Sportlern gewidmet werden.
Quelle: DIE ZEIT,
SID,
iyf
10. August 2026, 20:02 Uhr
Palästinas Fußball rollt wieder an. Nach fast drei Jahren Zwangspause infolge des Gazakriegs kündigte Verbandspräsident Dschibril al-Radschub in Ramallah den Re-Start des Spielbetriebs zum 4. September an – ein Comeback, das weniger nach Business as usual klingt als nach Krisenmodus mit Resthoffnung. Das erste Turnier trägt den schwer aufgeladenen Titel »Pokal der tausend Märtyrer« und soll laut Verband an 1.014 getötete palästinensische Sportler erinnern; mehr als 200 Klubs aus Westjordanland, Gazastreifen und Flüchtlingslagern im Libanon sollen parallel antreten, als würde der Fußball ein zerrissenes Territorium wenigstens symbolisch zusammenpinnen. Der Schritt ist sportpolitisch mehr als ein Fixture-Update, denn der Krieg nach dem Hamas-Angriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 hatte den organisierten Sport komplett eingefroren und eine ohnehin prekäre Infrastruktur in Schutt, Trauma und Stillstand verwandelt. Al-Radschub inszeniert den Neustart deshalb als Signal von Nationalwillen, Überlebensenergie und Hoffnung – zugleich mit dem nüchternen Disclaimer, dass ohne Fifa, Verbände und frisches Geld selbst dieser emotionale Anpfiff schnell im Off landen könnte.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Der palästinensische Fußballverband hat angekündigt, den Spielbetrieb nach fast dreijähriger Pause wegen des Gazakrieges wieder aufzunehmen. »Wir geben die Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten und der Liga des Fußballverbands ab dem 4. September bekannt«, sagte Verbandspräsident Dschibril al-Radschub auf einer Pressekonferenz in Ramallah. Der gesamte organisierte palästinensische Sport war durch den Krieg unmöglich geworden, der durch den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden war und zu über 70.000 Toten im Gazastreifen führte.
Der Verband nannte das erste Turnier nach der Pause »Pokal der tausend Märtyrer«. Damit sollen die nach eigenen Angaben 1.014 palästinensischen Sportler geehrt werden, die während des Krieges getötet wurden. Mehr als 200 Vereine sollen an dem Turnier teilnehmen, darunter 146 aus dem von Israel besetzten Westjordanland, 44 aus dem Gazastreifen und 36 aus palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon. Das Turnier wird an allen drei Orten gleichzeitig beginnen.
Der Krieg habe »für alle Palästinenser schwierige
Bedingungen geschaffen, die zur Aussetzung unserer Wettbewerbe und Aktivitäten
geführt haben«, sagte Al-Radschub. »Aber wir haben weder unseren
palästinensischen Nationalwillen verloren, noch haben wir unseren Glauben daran
verloren, dass der Sport ein Symbol der Hoffnung und des Lebens bleiben wird.«
Der Neuanfang werde allerdings unter schwierigen finanziellen Voraussetzungen
stattfinden, weshalb es die Unterstützung der Fifa und anderer Sportverbände
brauchen werde.