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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayZwei Wochen nach der Kommunalwahl in Niedersachsen ging es in einer Hochburg der Grünen in die Stichwahl. Der amtierende Oberbürgermeister wurde klar im Amt bestätigt.
Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, ljk Aktualisiert am 27. September 2026, 22:32 Uhr
Der Grünen-Politiker Belit Onay hat die Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Hannover gewonnen und bleibt für weitere acht Jahre im Amt. Bei der Wahl setzte er sich mit 61,5 Prozent der Stimmen gegen seinen Konkurrenten Axel von der Ohe von der SPD durch, der nach Angaben der Stadt auf 38,5 Prozent kam.
Wenn kein Kandidat in der ersten Runde der Wahlen eine absolute Mehrheit von 50 Prozent erreicht, gehen die zwei besten Bewerber in die Stichwahl. Onay hatte auch in der ersten Runde klar vor von der Ohe gelegen.
Der Grünen-Politiker regiert die Landeshauptstadt von Niedersachsen, die als Hochburg seiner Partei gilt, seit 2019 als Oberbürgermeister. Bei den Kommunalwahlen vor zwei Wochen wurden die Grünen in Hannover zur stärksten Kraft vor der SPD und stellen damit die größte Ratsfraktion.
Nachfolgerin von Steffen Krach steht fest
Onay wurde 1981 in Goslar als Sohn türkischer Einwanderer geboren und studierte Rechtswissenschaften in Hannover. Ab 2013 saß Onay bis zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister im niedersächsischen Landtag. 2019 setzte er sich in der Stichwahl gegen den parteilosen, von der CDU unterstützten Kandidaten Eckhard Scholz durch.
Landesweit ging die CDU als stärkste Kraft aus der Kommunalwahl hervor, bei der unter anderem fast 2.200 Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreistage gewählt wurden. Sie verschlechterte sich im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2021 von 31,7 auf 27,2 Prozent. Die SPD folgte auf dem zweiten Platz mit 24,6 Prozent, vor der AfD (15,9 Prozent) und den Grünen (14,1 Prozent).
Auch andere Stichwahlen wurden bereits entschieden. In der Stichwahl um das Präsidentenamt der Region Hannover setzte sich SPD-Kandidatin Eva Bender mit 69,41 Prozent klar gegen ihren Herausforderer Oliver Junk von der CDU durch. Sie tritt die Nachfolge des SPD-Politikers Steffen Krach an, der als Spitzenkandidat der SPD für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin gegangen war.
AfD gewinnt keine Stichwahl
In Braunschweig gewann SPD-Oberbürgermeister Thorsten Kornblum (SPD) klar mit 75,6 Prozent der Stimmen. In Oldenburg gewann Jascha Rohr von den Grünen knapp mit 51,55 Prozent gegen SPD-Bewerber Ulf Prange, der auf 48,45 Prozent kam. Katharina Pötter behielt ihr Amt als Oberbürgermeisterin von Osnabrück.
Derweil konnte sich die AfD bei den Stichwahlen nicht durchsetzen. In Salzgitter verlor Patricia Mair mit 25,3 Prozent der Stimmen gegen Amtsinhaber Frank Klingebiel von der CDU. In Munster (Landkreis Heidekreis) verlor Christoph Weynand von der AfD mit 19,5 Prozent gegen die Einzelbewerberin Anna Adamczak (80,5 Prozent). In Bockenem (Landkreis Hildesheim) kam der AfD-Kandidat Felix Mull auf 30,4 Prozent und verlor damit ebenfalls gegen den Einzelbewerber Jens Lüer (69,6 Prozent).


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