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Orgo-Life the new way to the future Advertising by Adpathway"Will nichts mit Spanien zu tun haben"
Sánchez reagiert auf Trump-Tirade
08.07.2026 - 18:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez (v.) und Donald Trump beim Nato-Gipfel in Ankara: Der US-Präsident hat gegen Madrid gewütet. (Quelle: Ansgar Haase)
Beim Nato-Gipfel in Ankara hat der US-Präsident harsche Kritik an Spanien geäußert. So reagiert der angegriffene Regierungschef.
Nach der wütenden Kritik von US-Präsident Donald Trump hat Spaniens Regierungschef betont beschwichtigend reagiert. "Mit Ruhe und Geduld" nehme er Trumps Worte hin, sagte Pedro Sánchez vor Journalisten.
Trump hatte beim Nato-Gipfel in Ankara Spanien hart attackiert und einen Abbruch der Handelsbeziehungen angekündigt, weil das Land das Nato-Ziel von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben ablehnt und den USA Stützpunkte im Iran-Krieg verweigert hat.
Sánchez berichtete, er habe vor dem Gruppenfoto mit Trump ganz locker und freundlich über Fußball und die Weltmeisterschaft geplaudert. Es habe keinerlei Spannungen gegeben. "Im Gegenteil, es gab nur freundliche Worte und Höflichkeit", sagte der Spanier. Und das sei nach der scharfen Kritik Trumps an Spanien gewesen. Im Übrigen erfülle Spanien seine Zusagen gegenüber der Nato, betonte Sánchez.
Trump zieht über Spanien her
Der US-Präsident hatte sich bei einer Pressekonferenz über Spanien mal wieder in Rage geredet. "Spanien ist ein verlorener Fall, ein schrecklicher Partner in der Nato", schimpfte er. "Sie beteiligen sich nicht, sie zahlen nicht. Ich will nichts mit Spanien zu tun haben", blaffte er. Und versuchte dann in der für ihn typischen Manier, Spanien lächerlich zu machen. "Mal sehen, wie feindselig sie noch sind, wenn sie kommen und sagen: ,Bitte, bitte, wir wollen mit Ihnen Handel treiben, Sir'", sagte er mit spitzem Mund. Er übersah dabei, dass die USA mehr nach Spanien exportieren als umgekehrt.
Sánchez ist einer der schärfsten europäischen Kritiker der Außen- und Militärpolitik Trumps. Als einziges Nato-Land lehnt Spanien die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab. Nach Beginn der US-Angriffe gegen Iran Ende Februar sperrte Spanien zudem seinen Luftraum für US-Militärflugzeuge.
Im Video | Trump patzt vor laufenden Kameras
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