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Orgo-Life the new way to the future Advertising by Adpathway21.10.2026 - 15:11 UhrLesedauer: 1 Min.

Benjamin Netanjahu (l.) und Donald Trump (Archivbild): Der US-Präsident hatte öffentlich erklärt, Iran vor den Midterm-Wahlen nicht anzugreifen. (Quelle: Alex Brandon/AP/dpa/dpa-bilder)
Israels Armee plante wohl einen großen Angriff auf den Iran. Doch US-Präsident Trump blockierte die Operation kurz vor den amerikanischen Zwischenwahlen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Anfang Oktober eine Militäroffensive gegen den Iran vorbereitet und wurde dabei von US-Präsident Donald Trump persönlich gestoppt. Das berichtet die "Financial Times". Laut drei namentlich nicht genannten Quellen war Israels Armee (IDF) für das Wochenende des 10. Oktober bereit, iranische Atomanlagen, Regierungseinrichtungen sowie zivile Infrastruktur – darunter Energieanlagen – anzugreifen. Die Operation wäre intensiver gewesen als die gemeinsamen US-israelischen Angriffe vom Februar.
Wie der israelische Sender Channel 12 berichtete, hatte Netanjahu Trump gedrängt, die Kämpfe noch vor der Knesset-Wahl am 27. Oktober und den US-Midterms am 3. November wieder aufzunehmen. Trump lehnte ab und erklärte am 9. Oktober öffentlich, Washington werde vor den Zwischenwahlen keinen Angriff auf den Iran starten.
IDF-Generalstabschef Eyal Zamir soll seine amerikanischen Kollegen gewarnt haben, dass ein Angriff auf den Iran die israelische Wahl verzögern könnte, weil Teheran mit massivem Raketenbeschuss antworten würde. Israelische Sicherheitsbeamte äußerten zudem Bedenken, Netanjahu könnte einen Militärschlag auch als geschäftsführender Ministerpräsident noch anordnen – sollte er die Wahl verlieren und bis zur Regierungsbildung im Amt bleiben.


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