Mutmaßliche IS-Mitglieder: Zwei mutmaßliche IS-Mitglieder in Bayern festgenommen
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In Bayern haben die Sicherheitsbehörden zwei mutmaßliche Ex-Mitglieder des IS in Gewahrsam genommen. Sie sollen monatelang für die Terrorgruppe gekämpft haben.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
bda
29. Juli 2026, 11:39 Uhr
Artikelzusammenfassung
In Bayern hat die Justiz zwei mutmaßliche Ex-IS-Mitglieder aus dem Verkehr gezogen. Die Generalstaatsanwaltschaft München ließ einen 28-jährigen Iraker in Traunreut und einen 46-jährigen Syrer in Weiden festnehmen, in zwei getrennten Verfahren, aber mit demselben schweren Vorwurf: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Laut Ermittlern sollen beide 2016 auf der Mitgliederliste des „Islamischen Staats“ gestanden haben, der eine als Kämpfer, der andere bei der IS-Polizei und in verschiedenen Kampfeinheiten – ein düsteres Casting, bezahlt per Monatslohn. Nun sitzen beide in Untersuchungshaft, während die Strafverfolger das Material sortieren und der News-Ticker erwartbar weiterläuft. Der Fall zeigt einmal mehr, wie die Nachwirkungen des Kalifats Jahre später in deutschen Ermittlungsakten aufpoppen – unspektakulär im Ablauf, politisch aber hoch aufgeladen.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
In Bayern sind zwei mutmaßliche ehemalige Mitglieder der Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) festgenommen worden. Dem 28 Jahre alten Iraker und dem 46 Jahre alten Syrer werde in den unabhängig voneinander geführten Verfahren Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft München mit. Beide Verdächtige kamen in Untersuchungshaft.
Einer der beiden Männer wurde im oberbayerischen Traunreut in Gewahrsam genommen, der andere in Weiden in der Oberpfalz. Sie sollen auf der Mitgliederliste des IS verzeichnet gewesen sein. Der irakische Staatsbürger soll zwischen Januar und September 2016 dem IS angehört und für diesen gekämpft haben. Der Syrer soll von Februar bis Juli 2016 der IS-Polizei sowie verschiedenen Kampfeinheiten angehört haben. Beide Tatverdächtige sollen monatliche Zahlungen vom IS erhalten haben.