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Monaco-Attentat auf Oligarchen: Ukrainische Verdächtige in Kiew erschossen

2 weeks ago 6

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Anschlag auf Oligarchen in Monaco

Sie wurde von Interpol gesucht – jetzt ist die Verdächtige tot


Aktualisiert am 07.07.2026 - 17:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Anastasija B. soll die Bombe in Monaco gelegt haben.Vergrößern des Bildes

Anastasija B.: Sie soll tot aufgefunden worden sein. (Quelle: Interpol)

Sie soll für den Anschlag auf einen Oligarchen in Monaco verantwortlich sein. Jetzt wurde die Hauptverdächtige tot in Kiew aufgefunden.

Eine Verdächtige im Fall des Bombenanschlags auf den ukrainischen Oligarchen Wadym Jermolajew in Monaco ist tot in Kiew aufgefunden worden. Die Leiche von Anastasija B. habe Schusswunden am Kopf aufgewiesen und sei am Montag gegen 23 Uhr entdeckt worden, teilte am Dienstag die ukrainische Polizei mit. Zwei Verdächtige seien festgenommen worden, ein ehemaliges Mitglied der Sicherheitskräfte und ein aktueller Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR.

Nahe dem Leichnam der Frau seien Patronenhülsen gefunden worden, erklärte die Polizei. Bei einer Hausdurchsuchung bei dem früheren Mitglied der Sicherheitskräfte seien zudem unterirdische Räumlichkeiten gefunden worden, die "einer Folterkammer ähnelten". Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft veröffentlichte ein Video, das den Ort zu zeigen schien. Darauf ist ein Kellerraum zu sehen, in dem eine kleine Axt und eine Spitzhacke an einer Wand lehnen und eine grüne Plastikplane auf dem Boden liegt.

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Die 39-jährige Ukrainerin Anastasija B. wurde zuvor mit internationalem Haftbefehl von Interpol gesucht. Dabei wurde auch eine von ihr angemietete Wohnung im hessischen Main-Taunus-Kreis durchsucht. Gegen sie wurde wegen versuchten Mordes, der Platzierung eines Sprengsatzes mit krimineller Absicht sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ermittelt.

Verdächtige standen offenbar in Kontakt mit Anastasija B.

Anastasija B. wurde verdächtigt, den Bombenanschlag Ende Juni auf Jermolajew verübt zu haben, bei dem der Geschäftsmann und zwei weitere Personen teils schwer verletzt worden waren. Sie wurde offenbar durch Videoaufnahmen am Tatort identifiziert, auch ihr Auto mit deutschem Kennzeichen sei gesehen worden. Bei der Tat soll sie sich als Mann verkleidet und einen Rucksack mit einer Bombe im Foyer von Jermolajews Wohnhaus platziert haben.

Wie die ukrainische Polizei mitteilte, soll B. am 1. Juli zurück in die Ukraine gereist sein. Dort habe sie mit ihren Angehörigen und mit den beiden nun verhafteten Tatverdächtigen in Kontakt gestanden. Diese hätten mehrfach Beträge in Kryptowährungen auf Konten B.s überwiesen und könnten in den Anschlag auf Jermolajew in Monaco verwickelt sein, erklärte die Polizei weiter.

Das ist bekannt über Wadym Jermolajew

Die ukrainischen Behörden hätten alle ihnen vorliegenden Informationen an die Ermittler im Fürstentum Monaco weitergeleitet. Man bemühe sich, "die Drahtzieher und die anderen an dem Attentatsversuch in Monaco beteiligten Personen zu identifizieren". Noch liegen die Hintergründe des Anschlags auf den ukrainischen Unternehmer im Dunkeln.

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