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Trump fällt in Umfrage auf Rekordtief
20.10.2026 - 10:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Donald Trump (Archivbild): Der US-Präsident ist so unbeliebt wie nie zuvor während seiner Amtszeiten. (Quelle: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa/dpa-bilder)
Nur noch knapp jeder dritte US-Amerikaner ist mit Donald Trumps Amtsführung zufrieden. Auch für die Republikaner gibt es zwei Wochen vor den Kongresswahlen schlechte Nachrichten.
Die Zustimmung für US-Präsident Donald Trump ist kurz vor den Kongresswahlen auf den niedrigsten Stand seiner beiden Amtszeiten gefallen. Nur noch 31 Prozent der US-Amerikaner sind mit seiner Amtsführung zufrieden, wie eine am Montag abgeschlossene Umfrage von Reuters und Ipsos zeigt. Vor zwei Wochen waren es noch 32 Prozent.
Auch für Trumps Republikaner fallen die Zahlen schlecht aus. Wäre die Kongresswahl bereits jetzt, würden sich 47 Prozent der registrierten Wähler für die Demokraten entscheiden, 35 Prozent für die Republikaner. Der Vorsprung von zwölf Prozentpunkten ist der größte im bisherigen Wahlkampf. Zwei Wochen zuvor hatte er noch sieben Punkte betragen.
Hohe Preise belasten Trump
Vor allem die wirtschaftliche Lage der USA macht dem Präsidenten zu schaffen, insbesondere die Folgen des Iran-Kriegs belasten Trump. Seit den gemeinsamen Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar sind die Benzinpreise in den Vereinigten Staaten stark gestiegen. In der Umfrage zeigten sich 68 Prozent mit Trumps Wirtschaftspolitik unzufrieden. Selbst unter den Anhängern seiner Republikanischen Partei waren es 37 Prozent.
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Am 3. November entscheiden die US-Wähler über die Zusammensetzung des Kongresses. Verlieren die Republikaner ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus oder Senat, könnte Trump seine politischen Vorhaben in den letzten beiden Jahren seiner Amtszeit deutlich schwerer durchsetzen als bisher.
Die Umfrage ist allerdings keine Wahlprognose. Sie bildet die Stimmung im ganzen Land ab, während die Mehrheiten im Kongress von den Ergebnissen in einzelnen Bundesstaaten und Wahlkreisen abhängen.
Für die Erhebung wurden vom 16. bis 19. Oktober insgesamt 1.679 Erwachsene in den USA befragt, darunter 1.279 registrierte Wähler. Die Fehlermarge liegt bei rund zwei bis drei Prozentpunkten.


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