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Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: AfD legt in Umfrage zu

3 weeks ago 7

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Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

AfD legt in Umfrage erneut zu – die Grünen müssen zittern

13.08.2026 - 09:13 UhrLesedauer: 2 Min.

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Das Schweriner Schloss am Schweriner See ist Sitz des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Torsten Krüger/imago)

Einer neuen Umfrage zufolge könnten es die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern knapp zurück in den Landtag schaffen. Würde es damit für Rot-Rot-Grün reichen? Wie sehen die Zahlen für die AfD aus?

Einer aktuellen Insa-Umfrage zufolge könnte in Mecklenburg-Vorpommern rein rechnerisch auch eine rot-rot-grüne Koalition möglich werden. Der repräsentativen Befragung für den Neubrandenburger "Nordkurier" zufolge würden SPD, Linke und Grüne zusammen auf eine Stimmenmehrheit von 44 Prozent kommen. Der neue Landtag in Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt.

Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl, würden laut der Wahlumfrage 29 Prozent der Wähler der SPD ihre Stimme geben. Das ist ein Prozentpunkt mehr als bei der vergangenen Insa-Befragung Ende Juni. Die Linke verharrt bei elf Prozent und die Grünen legen um einen Punkt auf fünf Prozent zu. Damit liegen die Grünen genau an der Fünfprozenthürde und müssten um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.

Demnach würde eine mögliche rot-rot-grüne Koalition die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen.

AfD legt um einen Prozentpunkt zu

Allerdings hat auch die AfD weiter in der Wählergunst gewonnen. Der Partei würden laut Insa 36 Prozent der Befragten ihre Stimme geben, ein Prozentpunkt mehr als im Juni. Zur Landtagswahl 2021 lag die AfD noch bei 19,3 Prozent der Stimmen.

Die CDU liegt – wie auch schon im Juni – bei zehn Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat dagegen im Vergleich zum Juni zwei Punkte verloren und kommt jetzt auf vier Prozent. Die FDP liegt der Umfrage zufolge bei drei Prozent (minus 2,8 Prozentpunkte zu 2021).

Insa gibt die Fehlertoleranz mit schätzungsweise 3,1 Prozentpunkten an. Die Daten beruhen auf einer Onlinebefragung von 1.000 Menschen vom 4. bis 11. August.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen erschweren den Meinungsforschern die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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