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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNach einem Treffen mit der KI-Branche verkündet Donald Trump eine Einigung der Unternehmen. Sie werden sich künftig »selbst regulieren«, sagt der US-Präsident.
Quelle: DIE ZEIT, AP, Reuters, AFP, spr Aktualisiert am 30. September 2026, 1:54 Uhr
Mehrere führende KI-Konzerne haben laut US-Präsident Donald Trump eine freiwillige Vereinbarung zur Kontrolle ihrer Technologie unterzeichnet. Diese sehe interne und externe Überprüfungen vor, sagte Trump nach einem Treffen mit Vertretern der KI‑Branche. »Sie verstehen, dass sie sich selbst regulieren müssen«, sagte der US-Präsident. Trump nannte keine Details zur Vereinbarung.
Auf die Frage von Journalisten zur Verbindlichkeit sagte Trump, die Abmachung sei »moralisch« bindend. Zudem sehe er ausreichenden Schutz durch wirtschaftliche Interessen der Firmen. »Ihre Unternehmen stehen auf dem Spiel, wenn etwas schiefgeht«, sagte der Präsident. »Und wir haben ohnehin automatisch Regulierung durch das Justizministerium, das FBI und all diese Stellen.«
Zu dem Treffen waren unter anderem Techmilliardär Elon Musk, Nvidia-Chef Jensen Huang, Mark Zuckerberg von Meta, Dario Amodei von Anthropic, Jeff Bezos von Amazon und OpenAI-Präsident Greg Brockman eingeladen. Trump nannte seine Gäste die »brillantesten Leute« der Welt.
Debatte über staatliche Regulierung
Nach dem Termin teilte Zuckerberg mit, eine Reihe von Grundsätzen sei vereinbart worden, zu denen »robuste interne Kontrollen« gehörten. Dazu solle es externe Beobachter geben. Zudem sollten die Verwaltungsräte der beteiligten Unternehmen die Berichte der externen Gutachter unabhängig bewerten.
»Wir verpflichten uns zu einer Reihe von Prozessen und Kontrollen, wie wir sie auch in anderen Bereichen eines Unternehmens einsetzen, etwa bei Finanzkontrollen«, sagte Google-Chef Sundar Pichai. Man übertrage damit etablierte bewährte Verfahren auf die Entwicklung von KI.
In den vergangenen Monaten hatten Zwischenfälle mit KI-Agenten eine Debatte über die Sicherheit von künstlicher Intelligenz ausgelöst. Unter anderem Anthropic und OpenAI plädierten für eine Drosselung bei der Entwicklung der Technologie und trugen ihre Warnungen vor dem UN-Sicherheitsrat vor.
Trump lehnt eine staatliche Regulierung der Unternehmen jedoch ab. Seine Haltung begründet er mit dem technologischen Vorsprung der USA vor China. »Wir führen, und das wollen wir beibehalten«, sagte er. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte unlängst mit 17 weiteren Staats- und Regierungschefs einen Aufruf für verbindliche Sicherheitsregeln für leistungsfähige KI-Modelle unterzeichnet.
Rechenzentren bei Midterms ein Thema
KI spielt auch mit Blick auf die US-Kongresswahlen im November eine große Rolle. Abgeordnete sowohl der Demokraten als auch von Trumps Republikanern haben Gesetzentwürfe ausgearbeitet, um den Einsatz von KI besser zu regeln. Allerdings gilt es als so gut wie sicher, dass der Kongress vor den Wahlen keine KI-Gesetze verabschiedet. Das könnte sich ändern, sollten die Demokraten wie von Meinungsforschern prognostiziert die Kontrolle im Parlament übernehmen.
Für die Wählerinnen und Wähler sind auch die für den Einsatz von KI nötigen Rechenzentren ein Anliegen. Die Unternehmenschefs haben Trump zufolge zugesagt, dem Widerstand gegen Rechenzentren entgegenzutreten. Laut dem US-Präsidenten sind unter anderem finanzielle Unterstützung für örtliche Schulen oder Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten vorgesehen. »Sie werden sehen: Rechenzentren werden sehr beliebt sein«, sagte Trump.


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