Language Selection

Get healthy now with MedBeds!
Click here to book your session

Protect your whole family with Orgo-Life® Quantum MedBed Energy Technology® devices.

Advertising by Adpathway

         

 Advertising by Adpathway

Jüdische Studierende: Morddrohungen nach AfD-Protest bei Gedenken in Halle

1 week ago 10

PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY

Orgo-Life the new way to the future

  Advertising by Adpathway

Nach Streit über Gedenken in Halle

Jüdische Studierende erhalten Morddrohungen

16.10.2026 - 16:01 UhrLesedauer: 2 Min.

 AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider wurde der Eintritt in einer Synagoge verwehrt.Vergrößern des Bildes

Jüdische Studierende bilden eine Menschenkette: AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider (r.) wurde vergangene Woche der Eintritt zur Synagoge in Halle verwehrt. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa)

Nach dem Eklat bei einer Gedenkveranstaltung in Halle (Saale) sind jüdische Studierendenvertreter Drohungen ausgesetzt. Der Vorsitzende der JSUD übt auch Kritik an gleich mehreren Parteien.

Vertreter der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) erhalten nach eigenen Angaben Drohungen, nachdem sie den AfD-Landtagsabgeordneten Hans-Thomas Tillschneider daran gehindert hatten, an einer Gedenkveranstaltung in der Haller Synagoge teilzunehmen. "Wir bekommen seit der Aktion vor der Synagoge in Halle deutlich mehr Anfeindungen und deutlich mehr Hass – bis hin zu Morddrohungen", sagte der JSUD-Vorsitzende Ron Dekel dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Dekel verteidigte die Aktion vor knapp einer Woche am Tag des Gedenkens an den antisemitisch motivierten Anschlag auf die Synagoge vor sieben Jahren. "Rechtsextremisten haben in einer Synagoge nichts zu suchen. Denn es sind Menschen, die so einen Anschlag erst möglich gemacht haben mit ihrer Rhetorik. Sie gehören vor allem nicht vor die Augen von Überlebenden und Angehörigen von Opfern, wenn diese trauern wollen."

Dekel: Antisemitismus-Vorwurf werde instrumentalisiert

Der Studierenden-Vertreter äußerte sich auch zur Antisemitismus-Debatte bei der Regierungsbildung in Berlin. "Wir als Jüdische Studierendenunion haben in den letzten drei Jahren selbst vornehmlich auf den linken Antisemitismus aufmerksam gemacht, der uns tagtäglich an den Universitäten begegnet. Dabei stellt auch die Linkspartei hier in Berlin eine erhebliche Gefahr für jüdisches Leben dar. Sie ist in Teilen antisemitisch." Er erwarte von den möglichen Koalitionspartnern SPD und Grünen, dass sie dies berücksichtigen.

Dekel betonte auch: "Es ist statistisch belegt, dass rechtsextremer Antisemitismus, wie wir ihn von der AfD erfahren, die größte Gefahr für jüdisches Leben in Deutschland darstellt." Zugleich finde er es "falsch, dass alle Parteien versuchen, den Antisemitismus-Vorwurf für ihre jeweils eigenen politischen Zwecke zu instrumentalisieren", sagte Dekel dem RND.

Die AfD wird in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestuft. Sie gewann die Landtagswahl im September. Tillschneider, der Vizepräsident des neuen Landtags in Magdeburg ist, hatte nach der Aktion die Haltung der Studierenden scharf kritisiert und erklärt, er habe sich niemals gegen jüdisches Leben ausgesprochen. Er habe stets betont, "dass es eine jüdisch-deutsche Kultur gibt, die Teil unserer deutschen Kultur ist".

Read Entire Article

         

        

Start the new Vibrations with a Medbed Franchise today!  

Protect your whole family with Quantum Orgo-Life® devices

  Advertising by Adpathway