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Orgo-Life the new way to the future Advertising by Adpathway"Gegenangriffskapazitäten"
Japan will Langstreckenraketen nahe China stationieren
10.03.2026 - 16:57 UhrLesedauer: 1 Min.

Sanae Takaichi (Archivbild): Japans Regierungschefin hat bereits im November angekündigt, einen Militäreinsatz nicht auszuschließen. (Quelle: Kyodo News/imago-images-bilder)
Sollte der Taiwan-Konflikt militärisch eskalieren, sieht sich auch Japan in seiner Existenz bedroht. Jetzt unternimmt das Land Schritte für eine mögliche Verteidigung.
Japan will bis Ende März eine Reihe von Langstreckenraketen im Südwesten des Landes nahe China stationieren. Die japanischen Streitkräfte planten die Stationierung ihrer Boden-zu-Schiff-Raketen vom Typ 12 mit einer Reichweite von 1.000 Kilometern in Kumamoto in der Region Kyushu, sagte Kabinettssekretär Minoru Kihara am Montag in einer Pressekonferenz. Die Anwohner von Kumamoto würden über den Schritt informiert, sobald die nötigen Vorbereitungen getroffen worden seien.
Angesichts der zunehmenden Aktivitäten der chinesischen Marine im Ostchinesischen Meer bemüht sich Japan darum, seine militärischen Kapazitäten zu verstärken. Japan wolle seine "Gegenangriffskapazitäten" aufrechterhalten und die Raketen für den Fall eines Angriffs auf sein Territorium einsetzen, um feindliche Stützpunkte zu treffen, fügte Kihara hinzu.
Das Verhältnis zwischen Tokio und Peking hatte sich zuletzt verschlechtert. Im November hatte Japans Regierungschefin Sanae Takaichi angekündigt, eine militärische Eskalation des Taiwan-Konflikts etwa durch den Einsatz chinesischer Kriegsschiffe könne auch Japan in seiner Existenz bedrohen. Für diesen Fall schloss sie einen Militäreinsatz nicht aus.
China betrachtet die demokratische und selbstverwaltete Insel Taiwan als abtrünnige Provinz, die notfalls mit militärischer Gewalt wieder mit dem Festland vereint werden soll. Nach Takaichis Äußerung hatte Peking seine Bürger aufgerufen, nicht mehr nach Japan zu reisen, was den japanischen Tourismussektor hart getroffen hat.


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