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Iran-Krieg: Straße von Hormus blockiert – Golfstaaten senken Öl-Förderung

2 months ago 12

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Blockierte Straße von Hormus

Golfstaaten drehen am Ölhahn

Aktualisiert am 10.03.2026 - 18:02 UhrLesedauer: 2 Min.

 Durch die Straße von Hormus kommen aktuell keine Frachtschiffe mehr durch.Vergrößern des Bildes

Containerschiff (Symbolbild): Durch die Straße von Hormus kommen aktuell keine Frachtschiffe mehr durch. (Quelle: Sven Severing/imago-images-bilder)

Die Straße von Hormus ist seit dem US-israelischen Angriff auf Iran nahezu blockiert. Die Staaten in der Golfregion können kaum noch Öl exportieren. Nun ziehen sie eine Konsequenz.

Im Nahen Osten haben wichtige Ölstaaten ihre Fördermenge laut einem Medienbericht wegen der Folgen des Iran-Kriegs eingeschränkt. Unter anderem habe das führende Opec-Land Saudi-Arabien seine Fördermenge um 2 bis 2,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag reduziert, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Zudem hätten die Vereinigten Arabischen Emirate die Fördermenge um täglich 500.000 bis 800.000 Barrel, Kuwait um etwa eine halbe Million Barrel und der Irak um etwa 2,9 Millionen Barrel gesenkt.

Zum Vergleich: Die weltweite Nachfrage nach Rohöl beträgt etwas mehr als 100 Millionen Barrel pro Tag. Hintergrund für die Produktionssenkung ist die faktische Sperrung der Straße von Hormus als Folge des Iran-Kriegs. Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar fahren kaum noch Schiffe durch die Meerenge. Der Transport von Energierohstoffen aus den Förderregionen am Persischen Golf ist praktisch zum Erliegen gekommen. Das hat zur Folge, dass die Lagertanks der Förderstaaten voll sind und keine weiteren Mengen an Rohöl aufnehmen können.

Am Ölmarkt ist zuletzt etwas Hoffnung auf eine Verbesserung der Lage aufgekeimt, nachdem US-Präsident Donald Trump ein schnelles Ende des Krieges im Nahen Osten in Aussicht gestellt hat. Der US-Sender CBS News hatte ihn mit den Worten zitiert: "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet." Die hatte den Ölpreis zuletzt nach unten gedrückt. Im Vergleich zu der Zeit vor dem Beginn des Krieges Ende Februar ist der Rohstoff aber immer noch deutlich teurer.

Marktbeobachter sehen in den Äußerungen von Trump zwar eine neue Bereitschaft des Weißen Hauses, öffentlich zu signalisieren, dass Schritte zur Beendigung des Krieges möglich seien. Allerdings machte der Präsident keine konkreten Angaben. Zudem nannte er keine weiteren Details zum Plan, Tanker durch die Straße von Hormus am Persischen Golf zu eskortieren.

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