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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayInsel Charg als Faustpfand?
Trump soll Einnahme von Irans "Kronjuwel" erwägen
Aktualisiert am 20.03.2026 - 23:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein US-Soldat steht auf einem Kriegsschiff der US-Marine. Soll die iranische Insel Charg angegriffen werden? (Archivbild). (Quelle: -/Informationstechniker 2.Klasse Ruskin Naval/US Navy/AP/dpa/dpa)
Die USA könnten die iranische Öl-Insel Charg einnehmen, um den Iran zur Freigabe der Straße von Hormus zu zwingen. Im Weißen Haus denke man darüber nach, sagen Quellen.
Die iranische Öl-Insel Charg könnte zum wichtigen Faustpfand im Ringen um die Straße von Hormus werden. Die USA hatten dort zunächst die militärischen Anlagen zerstört, die Ölanlagen aber unberührt gelassen. Nun berichtet das amerikanische Nachrichtenportal Axios, dass die Insel eingenommen oder blockiert werden könnte.
Der Iran ist auf seine Ölindustrie angewiesen, die Insel Charg spielt dabei eine wichtige Rolle. 90 Prozent der iranischen Ölexporte werden am "Kronjuwel" des Iran, wie die Insel oft genannt wird, verarbeitet. Sie liegt etwa 25 Kilometer vor der iranischen Küste. Würden die USA sie einnehmen können, hätten sie ein Druckmittel gegen den Iran.
Allerdings könnte so eine Operation nicht über Nacht durchgeführt werden. Zwar mehren sich Berichte, dass die USA bereit seien, Bodentruppen zu schicken. Gleichzeitig schrieb Donald Trump aber am Freitagabend, dass er eine Verringerung der Angriffe auf den Iran erwäge. Die Ziele der USA im Krieg gegen den Iran seien fast erreicht. Die USA sehen sich nach den Worten Trumps nicht in der Hauptverantwortung, die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus zu schützen. Primär seien dafür die Länder verantwortlich, die die Straße nutzen, wie er schrieb. Die USA könnten sich auf Anfrage an der Operation beteiligen.
"Wir brauchen etwa einen Monat, um die Iraner durch Luftangriffe weiter zu schwächen, die Insel einzunehmen und sie dann in der Hand zu haben, um sie als Verhandlungsmasse zu nutzen", sagte eine Quelle gegenüber Axios. Bislang sind drei Einheiten der Marines auf dem Weg in den Nahen Osten, das aber reiche nicht aus. "Er will, dass die Straße von Hormus offen bleibt. Wenn er dafür die Insel Charg einnehmen muss, wird er das tun. Wenn er sich für eine Invasion über die Küste entscheidet, wird das geschehen. Aber diese Entscheidung ist noch nicht gefallen", erklärte ein hochrangiger Regierungsvertreter gegenüber Axios.


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