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USA setzen Bunkerbrecher-Bomben in Hormus-Straße ein
Aktualisiert am 18.03.2026 - 08:02 UhrLesedauer: 49 Min.

Start von Raketen- und Drohneneinheiten während einer militärischen Übung der Islamischen Revolutionsgarden im Persischen Golf und in der Straße von Hormus (Archivbild). (Quelle: Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa/dpa-bilder)
Die USA wollen den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wieder in Gang bringen. Zwei Tote bei einem iranischen Raketenangriff nahe Tel Aviv. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Dieser Newsblog wurde beendet. Die neuesten Entwicklungen zum russischen Krieg gegen die Ukraine lesen Sie hier.
Mittwoch, 18. März
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben bunkerbrechende Bomben eingesetzt, um besonders geschützte iranische Raketenstellungen an der Straße von Hormus anzugreifen. "Mehrere" der Bomben mit einem Gewicht von jeweils knapp 2,3 Tonnen seien "erfolgreich eingesetzt" worden, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mit.
Die Spezialmunition mit besonderer Durchdringungskraft kommt etwa bei Angriffen auf besonders verstärkte Einrichtungen oder unterirdische Bunkeranlagen zum Einsatz. Nach Angaben des US-Militärs zielte der Angriff auf Stellungen mit Marschflugkörpern ab, die gegen Schiffe eingesetzt werden sollten. Sie hätten "eine Bedrohung für den Schiffsverkehr in der Meerenge" dargestellt.
Nahe dem australischen Armeehauptquartier in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach Angaben des australischen Premierministers Anthony Albanese ein iranisches Geschoss eingeschlagen. "Heute Morgen um 9.15 Uhr schlug in der Nähe des australischen Stützpunkts al-Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein iranisches Geschoss ein", sagte Albanese am Mittwoch vor Journalisten in Sydney. Bei dem Vorfall sei kein australisches Personal verletzt worden.
Die israelische Armee hat die Bewohner eines zentralen Viertels der libanesischen Hauptstadt Beirut zur Evakuierung aufgerufen. Der arabischsprachige israelische Armeesprecher Avichay Adraee verbreitete in Onlinediensten am Mittwoch eine "dringende Warnung an die Einwohner des Viertels Baschura". Die israelische Armee werde dort in Kürze gegen eine Anlage der pro-iranischen Hisbollah-Miliz vorgehen.
Adraee veröffentlichte eine Karte des Viertels mit einem Gebäude, dem Anwohner "zu ihrer eigenen Sicherheit" auf eine Distanz von mindestens 300 Metern fernbleiben sollten.
Kurz zuvor hatte die israelische Armee libanesischen Medien zufolge ohne Vorwarnung zwei Angriffe im Zentrum von Beirut ausgeführt. Dabei wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens sechs Menschen getötet und 24 weitere verletzt.
Mehrere Golfstaaten haben am Mittwochmorgen erneut Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium gemeldet. Die Flugabwehr "reagiert auf die Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran", teilten die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate mit, während Journalisten der Nachrichtenagentur AFP von mehreren lauten Explosionen in der emiratischen Metropole Dubai berichteten. Die Behörden in Saudi-Arabien und Kuwait meldeten ebenfalls Angriffe.
Das saudi-arabische Verteidigungsministerium erklärte, die Armee habe insgesamt sechs Drohnen im Osten des Landes zerstört. Die kuwaitische Armee teilte derweil im Onlinedienst X mit: "Die kuwaitische Luftabwehr fängt derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab."


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