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Iran-Krieg aktuell: Trump erwägt Angriffe zurückzufahren

2 months ago 38

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Newsblog zum Krieg in Nahost

Trump lockert plötzlich Sanktionen gegen Iran


Aktualisiert am 21.03.2026 - 00:56 UhrLesedauer: 22 Min.

US-Präsident Donald Trump spricht zu Reportern. Die USA seien kurz davor, ihre Ziele im Iran zu erreichen, sagte er.Vergrößern des Bildes

US-Präsident Donald Trump spricht zu Reportern. Die USA seien kurz davor, ihre Ziele im Iran zu erreichen, sagte er. (Quelle: IMAGO/Shawn Thew - Pool via CNP/imago)

Zum Neujahrsfest im Iran lässt sich der neue Religionsführer Modschtaba Chamenei nicht blicken. Die USA verstärken ihr Militäraufgebot im Nahen Osten. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Samstag, 21. März

Die USA haben im Iran-Krieg vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl gelockert, das sich derzeit auf Schiffen befindet. Das US-Finanzministerium teilte mit, Verkauf und Lieferung seien bis zum 19. April erlaubt. Mit der Aufhebung von Sanktionen auf Erdöl versuchen die USA, die steigenden Preise für den Rohstoff unter Kontrolle zu bekommen.

US-Finanzminister Scott Bessent hatte die Lockerung bereits am Donnerstag in Aussicht gestellt. Er geht früheren Angaben zufolge von etwa 140 Millionen Barrel (1 Barrel = 159 Liter) aus. Dabei betonte er, dass iranisches Öl weiterhin vom Persischen Golf nach Indien und China exportiert werde. China und Indien sind die wichtigsten Abnehmer des Rohstoffs aus dem Iran.

Freitag, 20. März

US-Präsident Donald Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele in dem Krieg zu erreichen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.

Trump listete fünf Ziele auf. Dazu zählte er die vollständige Zerstörung der iranischen Raketenfähigkeiten und Abschussvorrichtungen sowie der dortigen Verteidigungsindustrie. Außerdem nannte er die Eliminierung der Marine und Luftwaffe samt der Flugabwehrsysteme.

Zudem gehe es darum, niemals zuzulassen, dass der Iran auch nur annähernd in den Besitz von Atomwaffen gelange. Schließlich nannte Trump als Ziel den Schutz der Verbündeten im Nahen Osten, einschließlich Israel, Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain, Kuwait und weitere.

US-Präsident Donald Trump lehnt eine Feuerpause ab. "Wir können einen Dialog führen, aber ich will keine Waffenruhe", sagt Trump vor Journalisten. "Wissen Sie, man vereinbart keine Waffenruhe, wenn man die andere Seite gerade vernichtet." Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

Die US-Regierung hat laut einem Bericht von CBS News konkrete Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz von Bodentruppen im Iran getroffen. Demnach hätten Militärs detaillierte Pläne ausgearbeitet und entsprechende Anfragen gestellt, während Präsident Donald Trump über weitere Schritte im Krieg zwischen den USA, Israel und Iran berät.

Offiziell weist Trump entsprechende Absichten zurück. Auf Nachfrage erklärte er am Donnerstag im Weißen Haus, er werde "keine Truppen irgendwohin schicken", schränkte jedoch ein: "Wenn ich es täte, würde ich es Ihnen sicher nicht sagen." Auch das Weiße Haus betont, es handle sich um vorsorgliche Planungen, nicht um eine getroffene Entscheidung.

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