Huthi-Miliz: Mindestens 76.000 Menschen sind wegen Kämpfen im Jemen auf der Flucht
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Allein in diesem Monat zählen die Vereinten Nationen rund 70.000 Vertriebene im Jemen. Die Lage verschlimmere sich von Tag zu Tag.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
vsp
13. September 2026, 1:46 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die Kämpfe im Jemen treiben Zehntausende in die Flucht. Nach Angaben der Vereinten Nationen mussten seit Juli mindestens 76.000 Menschen ihre Heimat verlassen, mehr als 70.000 davon allein seit Anfang September, und die Internationale Organisation für Migration erwartet einen weiteren Anstieg. Zuvor hatten die mit dem Iran verbündeten Huthis die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer erobert, darunter Mokka und die für den Welthandel wichtige Meerenge Bab al-Mandab. Darauf reagierten Regierungstruppen laut jemenitischen Staatsmedien mit einer Gegenoffensive, während Saudi-Arabien die Regierung unterstützt und die Huthi-Miliz seit Ende Juli mit einer Seeblockade sowie Angriffen auf Öltanker und Ölanlagen unter Druck setzt. Im Gegenzug griff Saudi-Arabien Ziele im Jemen aus der Luft an, während die Huthis weiter weite Teile des Landes einschließlich der Hauptstadt Sanaa kontrollieren.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Wegen der neu aufgeflammten Kämpfe im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit Juli mindestens 76.000 Menschen auf der Flucht. Mehr als 70.000 der Vertriebenen im Jemen hätten allein seit Anfang September ihre Heimatorte verlassen, meldet die Internationale Organisation für Migration (IOM). Die Lage verschlimmere sich von Tag zu Tag. Es sei damit zu rechnen, dass die Zahl der Vertriebenen weiter steige.
Die Huthi-Miliz kontrolliert bereits seit längerem weite Teile des Jemen, darunter die Hauptstadt Sanaa. Seit Ende Juli setzen die Rebellen zudem eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien durch und attackieren immer wieder saudiarabische Öltanker im Roten Meer sowie Ölanlagen in dem Königreich. Saudi-Arabien hat im Gegenzug Ziele im Jemen aus der Luft angegriffen.