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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDer angedrohte WM-Boykott der Uefa stellt für Teile der europäischen Medien das »Ende der Welt« dar. Andere sprechen von einer »beispiellosen Eskalation«. Die Presseschau
Quelle: DIE ZEIT, SID, thor Aktualisiert am 30. Juli 2026, 20:32 Uhr
Die Europäische Fußball Union (Uefa) droht mit einem Boykott aller Fifa-Turniere, sollte Präsident Gianni Infantino seinen Investoren-Deal wie geplant durchführen. In der europäischen Presse wird deshalb teilweise der Rücktritt Infantinos gefordert. Internationale Pressestimmen zum Beschluss der Uefa
The Sun aus Großbritannien spricht vom »Ende der Welt«. England wolle die Weltmeisterschaft boykottieren, nachdem die Uefa-Mitgliedsländer einstimmig beschlossen haben, »den Protest gegen den geldgierigen Ausverkauf der Fifa zu unterstützen«. Auch der Daily Star lehnt »Giannis Geldmacherei« ab. Mirror fordert den Rücktritt des FIFA-Präsidenten: »Gianni Infantino muss gehen. Für den FIFA-Chef gibt es nach seiner brutalen Reaktion auf die WM-Pläne kein Zurück mehr.« The Guardian sprach von einer zweistündigen Krisensitzung der Mitgliedsstaaten, die am Ende zu einer einheitlichen Haltung geführt habe. Infantino stehe vor einer schwierigen Aufgabe, um seine Pläne voranzubringen.
Vom »Ende der Welt« zum »offenen Krieg«
Das französische Medium RMC Sport sprach vom »offenen Krieg« gegen Infantino und berichtete, die Uefa werde die Weltmeisterschaft boykottieren, sollte das »umstrittene Fifa- und Infantino-Projekt« realisiert werden. L’Èquipe schrieb, das von Fifa-Präsident Infantino zur Steigerung der Einnahmen befürwortete Projekt habe in Europa heftige Kritik hervorgerufen. »Die europäischen Verbände haben nun beschlossen, ihren Worten Taten folgen zu lassen«, heißt es weiter. »Eine Bombe!«, schrieb Le Parisien. »Gianni Infantinos Projekt, die FIFA über ein kommerzielles Unternehmen für private Investoren zu öffnen«, habe »einen Tsunami in der Fußballwelt ausgelöst«. Mundo Deportivo aus Spanien findet ähnliche Worte und spricht von einer »totalen Krise«, die im Fußball ausgebrochen sei.
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Die italienischen Medien bewerten die Androhung der Uefa in Teilen kritisch. Gazette dello Sport sprach vom »totalen Krieg«, den die Uefa gegen Infantino führe. »Die europäischen Verbände haben eine schockierende Entscheidung getroffen.« Corriere delle Sport schrieb, der Konflikt hätte eine »beispiellose Eskalation« erreicht. Die Uefa »fordere die Fifa heraus«.
Oe24 aus Österreich spricht ebenfalls von einer Eskalation: »Jetzt eskaliert der Fußball-Krach endgültig.« Die österreichische Krone bezeichnet die Ereignisse als »Paukenschlag«. Laut dem Schweizer Blick herrscht »maximale Eskalationsstufe«. »Die UEFA legt sich mit dem von Gianni Infantino geführten Weltfußballverband, der Fifa, an«, schrieb der Blick. Es handele sich um einen »Machtkampf im Fußball«.


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