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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayAktualisiert am 29.07.2026 - 08:07 UhrLesedauer: 4 Min.

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit saudi-arabischen Streitkräften im Irak Angriffe gegen dem Iran nahestehende "Terroristen" durchgeführt. (Quelle: Kendall Torres Cortés/dpa/dpa-bilder)
Kaum haben die USA Angriffe im Iran vorerst eingestellt, greift Teheran nach US-Angaben von sich aus an. Derweil trifft Israels Regierungschef mit Trump zusammen. Wollte Teheran ein Signal senden?
Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele im Iran haben Teherans Streitkräfte nach Darstellung des US-Militärs mehrere ballistische Raketen auf amerikanische Truppen im Nahen Osten abgefeuert. Alle bei dem "versuchten Überraschungsangriff" eingesetzten Geschosse seien abgefangen worden, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit, ohne Angabe des Ziels der Angriffe.
Jordaniens Streitkräfte erklärten, es seien fünf Raketen aus dem Iran abgefangen worden. Das Nachrichtenportal "Axios" berichtete, der Angriff habe einem US-Stützpunkt in Jordanien gegolten. Iran-Experte Hamidreza Azizi schrieb auf der Plattform X, es sei das erste Mal, dass der Iran angegriffen habe, ohne zuvor von den USA oder Israel selbst attackiert worden zu sein.
Es könne ein Signal im Kontext des Besuches des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus am selben Tag gewesen sein, schrieb der Experte. Der Angriff dürfte demnach als Warnung an die USA gedacht gewesen sein, sich keiner neuen militärischen Kampagne gegen den Iran anzuschließen oder eine solche selbst einzuleiten, hieß es. In Medienberichten hatte es vor Netanjahus Besuch geheißen, dieser könne Trump um Zustimmung zu neuen Angriffen Israels im Iran bitten.
Trump lobt Gespräche mit Netanjahu und Selenskyj
US-Präsident Donald Trump lobte am Dienstagabend seine Gespräche mit Netanjahu sowie dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Zu dem Treffen mit Netanjahu schrieb der Republikaner: "Selbstverständlich wurden viele wichtige Themen besprochen." Die konkreten Gesprächsinhalte blieben aber weiter unter Verschluss.
Die USA hatten jüngst bis auf Weiteres auf Angriffe im Iran verzichtet, um nach Darstellung von Trump den laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben. Davor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele im Iran angegriffen. Medienberichten zufolge könnten auch schwindende Munitionsreserven der USA der Grund dafür sein. Der "New York Times" zufolge geht es dabei vor allem um Luftabwehr-Munition wie Patriot-Raketen.
US-Militär greift "Terroristen" im Irak an
Derweil griffen die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Verbündeten Saudi-Arabien im Irak "Terroristen" an, die dem Iran nahestünden. Amerikanische und saudi-arabische Kampfflugzeuge griffen mehrere Logistik- und Waffenlager einer nicht näher genannten Gruppierung im Osten des Iraks an, wie Centcom mitteilte. Dies sei eine Reaktion auf angeblich mehr als 30, von den iranischen Revolutionsgarden angeordnete Drohnenangriffe in den vergangenen 72 Stunden gewesen, hieß es zur Begründung.


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