Datenanalysefirma: Umsatz von Palantir steigt um 93 Prozent
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Wie schon im letzten Jahresviertel hat die Softwarefirma Palantir ihren Umsatz erneut fast verdoppelt. Das Geschäft mit der US-Regierung wuchs um 90 Prozent.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
man
4. August 2026, 0:15 Uhr
Palantir liefert gerade eine Wachstumsstory wie aus dem Silicon-Valley-Drehbuch. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich auf rund 1,94 Milliarden Dollar und lag damit klar über den Analystenschätzungen, worauf die Aktie zwischenzeitlich um mehr als neun Prozent anzog. Danach legte das Unternehmen noch nach, hob die Jahresprognose an und stellte auch für das laufende Quartal bessere Zahlen in Aussicht – ein klassischer Earnings-Call-Moment, bei dem der Markt kurz in Euphorie verfällt. Der eigentliche Turbo steckt im US-Geschäft, vor allem bei Behörden und Militär: Dort schoss der Umsatz massiv nach oben, während Palantirs Software vom Heimatschutz bis zum Pentagon im Einsatz ist und laut Berichten sogar im Irankrieg mitmischt. Hinter dem Börsenhype steht allerdings ein heikler Subtext, denn die Firma verdient ihr Geld mit Datenanalyse, Geheimdienst-Tools und KI-gestützter Überwachungssoftware, die auch in deutschen Bundesländern genutzt wird – effizient, mächtig und politisch alles andere als unproblematisch.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Im vergangenen Quartal hat das Softwareunternehmen Palantir seinen Umsatz im Jahresvergleich fast verdoppelt. Mit Erlösen von etwa 1,94 Milliarden US-Dollar übertraf die US-Firma die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt eher mit 1,8 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten. Die Aktie des Unternehmens stieg zeitweise um mehr als neun Prozent. Palantir hob die Umsatzprognose für das gesamte Jahr an und übertraf mit der Vorhersage für das laufende Quartal die Markterwartungen. Bereits im vergangenen Quartal konnte Palantir seinen Umsatz beinahe verdoppeln.
Das starke Wachstum kommt vor allem aus dem US-Geschäft, wo sich der Umsatz im letzten Quartal mehr als verdoppelte. Das Geschäft mit
Regierungsbehörden wuchs um 90 Prozent auf 809 Millionen US-Dollar.
Software von Palantir wird unter anderem vom Heimatschutzministerium und Verteidigungsministerium eingesetzt. Medienberichten zufolge wird die Software auch im Irankrieg genutzt.
Palantir ist auf die Auswertung großer Datenmengen spezialisiert und liefert unter anderem Software, mit der Geheimdienst- und Militärinformationen analysiert werden. Die umstrittene Überwachungssoftware der Firma soll dabei helfen, Straftaten aufzuklären oder zu verhindern. In Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern wird das von künstlicher Intelligenz unterstützte Programm bereits verwendet.