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Angriff auf Residenz von Kurden-Präsident im Nordirak

2 months ago 39

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Aktualisiert am 29.03.2026 - 01:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Kurdenpräsident Barsani mit Emmanuel MacronVergrößern des Bildes

Die USA sehen "Stellvertreter der iranischen Terror-Milizen im Irak" als verantwortlich für den Angriff an. (Archivbild) (Quelle: Michel Euler/AP/dpa/dpa-bilder)

Eine Attacke trifft die Residenz von Kurden-Präsident Barsani im Irak. Die USA machen "Stellvertreter der iranischen Terror-Milizen im Irak" für den "Terroranschlag" verantwortlich.

In der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks ist die Residenz des Präsidenten, Nechirvan Barsani, angegriffen worden. Barsani sagte dem kurdischen Medienportal "Rudaw", der Angriff auf seine Residenz in der Stadt Duhok am Samstag stelle "eine gefährliche Eskalation für den gesamten Irak" dar. Zur selben Zeit wurden in der Region Kurdistan laut "Rudaw" mehr als ein halbes Dutzend Drohnenangriffe registriert.

Bislang hat sich niemand zu den Angriffen bekannt. Zuletzt hatten sowohl der Iran als auch proiranische Milizen im Irak Angriffe auf die Kurdenregion für sich reklamiert. Die USA machten "Stellvertretern der iranischen Terror-Milizen im Irak" dafür verantwortlich.

Barsani forderte laut "Rudaw" die irakische Regierung dazu auf, das Problem der illegalen, bewaffneten Gruppen, "ernsthaft anzugehen". Der irakische Ministerpräsident Mohammed al-Sudani ordnete die Einsetzung eines Komitees an, um den Vorfall zu untersuchen.

Macron verurteilt Angriff

Der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, sagte, die "verabscheuungswürdigen Terroranschläge" seien von den "Stellvertretern der iranischen Terror-Milizen im Irak" verübt worden. "Diese Handlungen des Irans und seiner Stellvertreter stellen einen direkten Angriff auf die Souveränität, Stabilität und Einheit des Irak dar."

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte das Geschehen ebenfalls. Er sprach von einem "inakzeptablen Angriff" und von einer "zutiefst besorgniserregenden Entwicklung" im Iran. Es müsse alles unternommen werden, um zu verhindern, dass der Irak in die gegenwärtige Eskalation hineingezogen werde.

Mitte März wurde in der Kurdenregion im Irak ein dort stationierter französischer Soldat getötet. Die Nato hatte vergangene wegen der angespannten Sicherheitslage das Personal ihrer Irak-Mission nach Europa verlegt.

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