Language Selection

Get healthy now with MedBeds!
Click here to book your session

Protect your whole family with Orgo-Life® Quantum MedBed Energy Technology® devices.

Advertising by Adpathway

         

 Advertising by Adpathway

Angriff auf Omsk: Ukraine setzt neue Drohnen-Entwicklung FP-1(ER) ein

1 week ago 7

PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY

Orgo-Life the new way to the future

  Advertising by Adpathway

FP-1(ER) mit neuer Reichweite

Kiews neue Wunderwaffe überrascht Putin

09.07.2026 - 10:31 UhrLesedauer: 4 Min.

Video lädt

Player wird geladen

Im Video: Russlands wichtigste Öl-Anlage brennt lichterloh

Eine neue Langstreckendrohne bringt der Ukraine neue strategische Möglichkeiten. Putin muss das nicht nur bei einem Angriff auf eine Raffinerie in Omsk erfahren.

Wolodymyr Selenskyj antwortete mit einem leichten Lächeln. US-Präsident Donald Trump wollte von ihm am Rande des Nato-Gipfels in Ankara wissen, ob der ukrainische Präsident denn bereit sei, für Friedensgespräche auch nach Moskau zu reisen. "Das ist schwierig. Es gibt viele ukrainische Drohnen dort", scherzte Selenskyj.

Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen bis Monaten ihre Strategie geändert. Mit Drohnen greift sie Ziele weit im russischen Hinterland an: St. Petersburg, Moskau und zuletzt eine von Russlands größten Raffinerien im sibirischen Omsk.

Die Angriffe auf die russische Infrastruktur spürt nicht nur das Militär des russischen Staatschefs Wladimir Putin. Auch die Zivilbevölkerung spürt die Folgen. In Russland und auf der völkerrechtswidrig annektierten Halbinsel Krim wird der Sprit knapp. Von Handgreiflichkeiten an Tankstellen ist die Rede. In einem Fall stand ein Autofahrer mit seinem Wagen im Süden Sibiriens 39 Stunden für Benzin an.

Möglich machen die Schläge weit im russischen Hinterland neue Drohnen-Entwicklungen in der Ukraine mit einer Reichweite von mehreren Hundert Kilometern: Marco Mossad von der Forschungseinrichtung Middle East Policy Council in Washington analysierte: Die neuen Drohnen "verschaffen der Ukraine einen Vorteil – nicht, weil sie plötzlich über eine Wunderwaffe verfügt, sondern weil diese Drohnen kostengünstig, effektiv, reproduzierbar und skalierbar sind."

t-online erklärt die neuen Entwicklungen.

Drohnen: Neue Entwicklung verändert den Krieg

Drohnen sind die technische Neuerung im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Während die Ukraine zu Beginn des Krieges 2022 noch einige Tausend Drohnen produzierte, waren es 2024 bereits rund 2,2 Millionen.

Das Land und seine Firmen gelten als führend in der Drohnenentwicklung. In diesem Jahr sollen bis zu sieben Millionen Exemplare der unbemannten Waffen produziert werden. Auch für den Export. Ukrainische Unternehmen haben längst Gemeinschaftsunternehmen mit westlichen Partnern geschlossen, auch in Deutschland. So produziert die Firma Frontline Robotics mit dem deutschen Start-up Quantum Drohnen im bayerischen Gauting die Mehrzweck-Drohne Linza.

Einsatz: Die taktische Staffelung

Der ukrainische Offizier Max Masliy legte in einem Podcast mit dem Center for Strategic and International Studies (CSIS) jetzt die dreifache Staffelung der eigenen Drohnentruppen dar.

Im direkten Frontgebiet von rund 50 Kilometern kommen Aufklärungsdrohnen mit geringer Reichweite zum Einsatz. Die Drohnen dienen zum Angriff und dem Erkunden russischer Militärbewegungen, aber auch zum Schutz der eigenen Bevölkerung. "Als Landstreitkräfte tragen wir die Hauptverantwortung dafür, unsere Leute an der Front zu schützen; doch wir haben dort auch Zivilbevölkerung, die wir schützen müssen", so Masliy.

In der zweiten Reihe, einem Korridor von 100 bis 150 Kilometer an der Front, geht es um die Nahaufklärung. Auch direkte Nachschublinien in Frontnähe können attackiert werden.

Die neuen Langstreckendrohnen mit einer Reichweite von bis zu 3.400 Kilometer können schließlich Ziele weit im Hinterland Russlands treffen. Experte Marco Mossad erklärte: "Drohnen entwickeln sich von einem taktischen Instrument an der Front zu einer Waffe, die in der Lage ist, jene Infrastruktur anzugreifen, die es Russland ermöglicht, seinen Krieg fortzuführen."

Die Organisation: Sondereinheit mit markantem Chef

Die ukrainische Armee hat eine eigene Einheit für den Drohneneinsatz: Unmanned System Forsces (USF). Ihr Chef Robert "Magyar" Browdi genießt in den eigenen Reihen einen legendären Ruf.

Der ehemalige Immobilienentwickler Browdi hatte innerhalb der ukrainischen Streitkräfte die Spezialeinheit "Birds of Magyar" formiert: "Magyars Vögel". Inzwischen bildet sie ein vollständiges Regiment, das unter der Nummer 414 als eine der wichtigsten Einheiten für Angriffe auf russische Ziele gilt. Unter Browdis Leitung entwickelte das ukrainische Militär seine ferngesteuerten Objekte von einfachen FPV-Drohnen hin zu hochtechnischen Langstreckensystemen.

Loading...

Loading...

Loading...

Die Weiterentwicklung: FP-1(ER)

Im Juni attackierten die ukrainischen Streitkräfte St. Petersburg während eines internationalen Wirtschaftsforums. Daneben gab es Angriffe auf Ziele in und um Moskau. "Der militärische Wert einer Drohne bemisst sich nicht mehr allein an ihrer Fähigkeit, einen Panzer zu zerstören oder eine Kampfstellung anzugreifen, sondern an ihrem Potenzial, eine Brücke, eine Fähre, ein Treibstofflager oder ein Luftabwehrsystem auszuschalten", so Experte Mossad: Und weiter: "Drohnen sind mittlerweile Teil eines umfassenderen Krieges gegen logistische Netzwerke – und nicht mehr nur gegen militärische Ziele."

Beim jüngsten Angriff auf die wichtige Ölraffinerie im sibirischen Omsk kam nach Einschätzung von Beobachtern eine Weiterentwicklung des ukrainischen Herstellers Fire Point zum Einsatz: Sie trägt den Namen FP-1(ER). Die Ergänzung ER ist entscheidend: Das Kürzel steht für Extended Range, erweitere Reichweite.

Aufnahmen der FP-1(ER) zeigen verlängerte Flügel und mit zusätzlichen Tanks. Dadurch sind längere Flugzeiten möglich. Bestückt werden kann die Drohne mit Sprengsätzen mit einem Gewicht von bis zu 105 Kilo. Der Vorteil der FP-1(ER): Sie schaffen laut Militärexperten bis zu 3.400 Kilometer Reichweite. Ihr Nachteil: Die Drohnen fliegen langsam und können von den russischen Aufklärungsflugzeugen aufgespürt werden.

Die FP-1 wurde erstmals im Mai vergangenen Jahres vorgestellt und kam bereits kurz darauf bei einem Angriff auf den russischen Militärflugplatz Marinowka nahe Wolgograd zum Einsatz. Seither wurde die Drohne stetig weiterentwickelt. In der Variante FP-2 kann die Waffe laut Militärbloggern mit einem Sprengsatz von bis zu 200 Kilogramm ausgestattet werden. Der Nachteil: Das hohe Gewicht verringert die Reichweite.

"Zu den jüngsten Entwicklungen gehören neue Navigations- und Zielfähigkeiten – einschließlich Elementen, die mit künstlicher Intelligenz (KI) verknüpft sind –, doch genauere Einzelheiten werden vorerst geheim gehalten", erläuterte Militärexperte Marco Mossad.

Bilanz

Die neuen Langstreckendrohnen verändern die strategischen Fähigkeiten der ukrainischen Streitkräfte. "Die neuen Drohnen sind zwar nicht so zerstörerisch wie eine Rakete, können aber weit hinter die Frontlinie vordringen und tragen eine Sprengladung, die ausreicht, um ein logistisches Ziel auszuschalten", so Drohnen-Experte Marco Mossad.

Das Magazin "Euromaidan" bilanzierte: "Die Ukraine verfügt nun über eine kostengünstige Drohne für Tiefenangriffe, die tief genug fliegen kann, um selbst den besten russischen Luftabwehrsystemen zu entgehen. Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass die Ukrainer Omsk erneut angreifen werden. Und wieder. Und wieder."

Dennoch bleibt eine Schwachstelle: die ukrainische Luftabwehr. Am Rande des Nato-Gipfels erzielte Selenskyj eine Übereinkunft mit Trump. Demnach darf die Ukraine künftig US-Abwehrraketen für das US-System Patriot in Lizenz produzieren.

Read Entire Article

         

        

Start the new Vibrations with a Medbed Franchise today!  

Protect your whole family with Quantum Orgo-Life® devices

  Advertising by Adpathway