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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayIran bestätigt Tod von Laridschani
"Er war der De-Facto-Führer"
Aktualisiert am 17.03.2026 - 23:19 UhrLesedauer: 3 Min.

Der iranische Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, bei einem Treffen im Libanon (Archivbild). (Quelle: Bilal Hussein/AP/dpa)
Erst der Kommandeur der paramilitärischen Basidsch-Milizen und dann der ranghöchste Sicherheitsbeamte des Landes – der Iran bestätigt den Tod von zwei Spitzenfunktionären.
Der Iran hat den Tod des Spitzenfunktionärs, Ali Laridschani, bestätigt. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars teilte mit, dass der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates zum "Märyrer" geworden sei. Auf dem ehemaligen X-Account des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, "ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt."
Laridschani und der ebenfalls bei einem israelischen Luftangriff am Montag getötete Kommandeur der paramilitärischen Basidsch-Milizen, Brigadegeneral Gholamresa Soleimani, sollen nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim an diesem Mittwoch beigesetzt werden.
Laridschani hatte seit Kriegsbeginn eine weitaus sichtbare Rolle gespielt als der neue Oberste Führer, Modschtaba Chamenei, der seit seiner Ernennung zum Nachfolger seines getöteten Vaters noch nicht in der Öffentlichkeit gesehen wurde. Sicherheitschef Laridschani hingegen mischte sich vergangene Woche in Teheran unter Demonstranten, die für die Regierung auf die Straße gingen.
Lardischanis Tod könnte Verhandlungen erschweren
"Er war der De-facto-Führer des iranischen Regimes", sagte ein Vertreter des israelischen Militärs, der anonym bleiben wollte. Nun wurde der 68-Jährige getötet – nach stundenlangem Schweigen bestätigte am Dienstagabend auch Teheran den Tod seines Sicherheitschefs.
Laridschanis Tod ist ein schwerer Schlag für die Herrscher der Islamischen Republik. Denn der 68-Jährige mit dem grauen Bart galt als Schlüsselfigur. Vor allem in den vergangenen zwei Wochen sei er es gewesen, "der die Entscheidungen trifft und die Fäden zieht", beschrieb der israelische Militärvertreter Laridschanis Rolle. Die US-israelischen Angriffe auf sein Land bezeichnete er bei der Kundgebung als Akt der "Angst und Verzweiflung". Bei anderer Gelegenheit verkündete er, der Iran werde sich "um jeden Preis" verteidigen. Er habe auch die Angriffe gegen Israel sowie die Golfstaaten angeordnet.
Laridschani galt aber auch als wichtige Stimme, die den Iran auch nach außen vertrat. Seine Tötung dürfte es für die USA erschweren, eine Verhandlungslösung für ein mögliches Ende des Krieges zu finden.
Laridschani verstand es, ideologische Loyalität mit pragmatischer Staatsführung in Einklang zu bringen. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung beim Militär, in den Medien und in der Politik soll er das Vertrauen Ali Chameneis gewonnen haben. 2025, nach dem zwölf Tage andauernden Krieg mit Israel und den USA im Juni, wurde er zum Leiter des Obersten Nationalen Sicherheitsrates ernannt, der die Verteidigungsstrategie des Landes koordiniert und die Atompolitik beaufsichtigt.


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